Sternfahrt in Berlin: “Radfahren – aber sicher!”

6. Juni 2010




Wahlkreisbüroeröffnung

26. Mai 2010



Bundestagsdebatte zur Einführung eines Effizienzgesetzes

25. Mai 2010

Erste Rede im Deutschen Bundestag

17. März 2010

Ingrid in 60 Sekunden

9. März 2010

Geschenkestapel

28. Januar 2010
So ein großer Geschenkestapel

So ein großer Geschenkestapel

Vor unserem Umzug in die neuen Büroräume im Jakob-Kaiser-Haus haben wir mal alle Geschenke, die Ingrid ungefragt auf dem Postweg bekommen hat, auf dem Tisch drapiert. Von Büchern über Kalender bis hin zu Werbegeschenken ist alles dabei. Auch unsinnige Dinge wie eine Taschenlampe, verbunden mit einer allgemeinen Botschaft „Mehr Licht! 2010!“ – wenn es wenigstens eine solarbetriebene Lampe gewesen wäre – oder auch wertvolle, wie zum Beispiel ein kostenloser Eintritt fürs ganze Jahr auf einer großen Messe.

Ingrid hat nun beschlossen, so weit wie möglich nichts mehr anzunehmen, was sie aufgrund ihres Mandates bevorteilen oder sogar beeinflussen könnte. Etliches hat Dagmar deshalb schon an die Absender zurückgeschickt.

Ingrid berichtet von der Klimakonferenz in Kopenhagen

20. Dezember 2009

Mehr Vertrauen für Kopenhagen

17. Dezember 2009

Auf der Klimakonferenz hat sich leider das Misstrauen immer weiter vorgefressen. Das unangemessene und chaotische Vorgehen der Sicherheitsleute, die die Umweltverbaende inzwischen fast komplett von der Konferenz ausschließen (30 NGOs duerfen heute nur noch rein) ist dabei nur die offensichtlichste Form des Misstrauens. Auch in den Verhandlungen selbst hat jede Gruppe, jedes Land offenbar die ständige Angst im Nacken, von den anderen ueber den Tisch gezogen zu werden – und manchmal leider zu recht. Dabei geht es darum ein Problem zu lösen, das uns alle betrifft, das wir nur gemeinsam lösen können.

Wir können nicht vorankommen in einer Welt des Misstrauens. Wir können keine Sicherheit für uns schaffen ohne den guten Willen von anderen. In der momentanen Stimmung des Misstrauens gewinnen vor allem diejenigen, die gar kein Abkommen wollen, die hier in Kopenhagen auf Zeit spielen und immer neue Konflikte anheizen. Aber gewonnen hat auf dieser Konferenz nicht derjenige, der am meisten für sich selbst herausgeschlägt. Gewonnen hat derjenige, der mit verbindlicher, gerechter und anspruchsvoller Klimapolitik viele Menschenleben und ganze Ökosysteme rettet.

Eine vornehme Aufgabe für die Minister und Staatsoberhäupter. Mögen sie so lange in Kopenhagen bleiben, bis die Aufgabe gelöst ist.

Die Zeit wird immer knapper

16. Dezember 2009

In der letzten Nacht ist die Konferenz nach Verhandlungen bis 7 Uhr früh zwar formal einen Schritt weitergekommen, aber inhaltlich ist nicht viel mehr geklärt als zuvor.

Ein Grund: Die Vorstellungen liegen so weit auseinander, unter anderem zwischen Entwicklungs- und Industrieländern.

Dabei sind die Entwicklungsländer alles andere als ein einheitlicher Block: da gibt es die Gruppe der ärmsten Laender und die der Öl produzierenden Staaten, die waldreichen Länder, die aufstrebenden Ökonomien und die sehr bevölkerungsreichen Länder. Manche haben schon jetzt Pro-Kopf-Emissionen deutlich über dem nachhaltigen Niveau für die nächsten Jahrzehnte, andere leiden nur unter den Folgen des Klimawandels ohne nennenswert zu ihm beizutragen.

Ein holpriger Tag in Kopenhagen

15. Dezember 2009

Heute schienen sich Stau und Stillstand bei der Akkreditierung (einige mussten gestern 7 oder 8 Stunden in der Kälte stehen, um dann doch unverrichteter Dinge abzuziehen) auch auf die Verhandlungen zu übertragen. Schon geklärte Passagen wurden plötzlich wieder strittig gestellt und nach meiner Wahrnehmung gab es eher mehr Rück- als Fortschritte. Allerdings konnte ich die Verhandlungen nicht persönlich verfolgen, weil das meiste hinter verschlossenen Türen stattfand – und eine für Beobachter geöffnete Veranstaltung mal wieder nach einer halben Stunde Verspätung abgebrochen wurde. Mein Tag bestand also aus vielen Gesprächen, kleineren Treffen, Briefings und Öffentlichkeitsarbeit.

Einige Themen wurden heute von der Arbeitsebene auf die Ministerebene hochgehoben, um neue Wege zu öffnen. Bisher gibt es aber noch keine Nachrichten des Erfolges. Vieles dreht sich um Differenzen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern, wobei aber beide Gruppen längst nicht so homogen sind, wie diese einfache Klassifizierung manchmal glauben macht. Ausserdem treffen Positionen zu den wissenschaftlich und moralisch erforderlichen Positionen auf klar machtpolitische Strategien – zwei Philosophien im Frontal-crash.